Unser globaler Teufelskreis - Was uns umbringt macht uns nicht stärker | Drucken |

der teufelskreis jpgEs kann zunächst kompliziert sein, in den komplexen Zusammenhängen eine Ursachenanalyse zu betreiben. Dennoch muss man erst durch das Komplizierte hindurch, um den einfachen Kern der Sache wirklich greifen zu können.

Die klein-klein-Bewegung hat sich auf den Weg durch diese Kompliziertheit begeben, was sich in unserer Literatur dokumentativ niederschlägt. Das bringt uns zuweilen die Kritik ein, unsere Texte seien zu kompliziert. Diese kompromisslose Form der Analyse ist halt ungewohnt für unsere oberflächliche Medienwelt. Aber geht es denn darum, ob der Text auch ohne Konzentration gut gelesen werden kann, oder geht es darum, unsere globale Problematik möglichst präzise zu erfassen und sich dabei auch zu konzentrieren? Auf die Massenmedien mit ihrem einfachen Journalismus können wir uns da offensichtlich nicht verlassen. Sonst wüssten ja alle schon bescheid und wir hätten keine so gravierenden Probleme mehr auf unserem Planeten.

 

Es ist also wichtig, genau zu analysieren, um auf den wirklichen Ursachenkern zu kommen. Erst, wenn man den Kern der Sache getroffen hat, kann man anfangen einfachere Texte zu schreiben, ohne das Risiko einzugehen, dass sich durch verfrühte Vereinfachung Analysefehler einschleichen.

Die Grafik am Anfang des Textes stellt die entscheidenden drei Punkte und schematisch das Wesen unseres Problems dar.

Wir benutzen derzeit weltweit ein Geldsystem, das aus sich heraus strukturelle Zwänge auslöst, die die Wirtschaft dazu zwingt, Gewinnsteigerung über den Erhalt der Natur, über das Leben von Mensch und Tier zu stellen. Es geht hierbei nicht um moralische Verfehlungen von Unternehmern. Es ist ein struktureller Konstruktionsfehler unseres Geldsystems, der vom Mensch gemacht ist, unter dem die Menschen (auch die Unternehmer) leiden, und der aber genauso auch vom Menschen geändert werden kann.

 

Die Zwänge, die aus dem Geldsystem heraus auf die Wirtschaft einwirken, strahlen dahingehend in die Politik aus, dass diese alles tun muss, um der Wirtschaft alle Wege offen zu halten, damit diese nicht an den strukturellen Zwängen des Geldsystems zusammenbricht (Wirtschaftskrise). Dieses Ziel beißt sich aber mit den Anforderungen, die z.B. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte an die Staaten stellt. Hier gerät die Politik in die Zwickmühle, entweder den aussichtlosen Kampf zu kämpfen, die Wirtschaft dauerhaft am Laufen halten zu wollen, oder aber die Menschenrechte (die kein Appell, sondern Gesetz sind) einzuhalten und damit den Zusammenbruch der Wirtschaft zu riskieren.

Kapitalistische Strukturen und Menschenrechte sind nicht vereinbar.

Diese Situation führt logischerweise zum Fehlen der Rechtstaatlichkeit, wie man am Beispiel Bautzen (Sachsen) sieht, wo einer Familie das Sorgerecht ihres Kleinkindes nur mit der Begründung entzogen wurde, dass sie einer Impfung nicht zustimmten, die ein Arzt als notwendig behauptete, der Mitglied in der sächsischen Impfkommission ist. Impfungen sind freiwillig. Der Sorgerechtsentzug war in diesem Fall illegal. Dieser Mangel an Rechtstaatlichkeit bedroht das Leben aller, da wir uns nicht darauf verlassen können, dass der Staat unsere grundlegenden Menschenrechte, wie z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit, gegenüber von Wirtschaftsinteressen verteidigt und schützt. Das Kind jedenfalls wurde ohne gesetzliche Legitimation zwangsgeimpft und von Staatsdienern in das Risiko eines möglichen Impfschadens (bis hin zum Tod) gezwungen, um den Zwängen aus dem Geldsystem zu entsprechen. Ein Kleinkind opfern, um das erzwungene Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden.

Ein Unrechtstaat wird niemals eine nachhaltige Geldsystemreform durchführen können, um diese grundlegenden Zwänge zu beseitigen.

 

Wo ist hier nun ein möglicher Ansatzpunkt? Die klein-klein-Bewegung hat erkannt, dass der erfolgversprechendste Ansatzpunkt bei den Behörden liegt. Nur die Staatsdiener haben die Möglichkeit, Entscheidungen frei von geldsystemischen Zwängen zu treffen. Unternehmer können das nicht, weshalb Appelle an die Industrie wirkungslos verpuffen müssen. Bisher entscheidet sich unser Staat immer dafür, die Bevölkerung zu belügen und buchstäblich ihre Gesundheit zu verkaufen, um der Wirtschaft, bzw. den systemischen Zwängen, die aus dem Geldsystem kommen, den Weg freizuräumen.

der nachhaltige kreislauf jpg
Wie Sie auf der zweiten Grafik sehen können, ist dort der Kreislauf dargestellt, wie er sein sollte. Staatsdiener, die nicht mehr lügen können, sondern ihrem Vertrag entsprechend dem Wohle der Bevölkerung dienen, führen zu einem Rechtstaat. Ein Staat in dem die Staatsdiener sich zum Wohl der Bevölkerung an die Gesetze halten, kann kein Unrechtstaat mehr sein, in dem man wie heute eher knobeln muss, ob man recht bekommt, oder nicht.

Ein solcher Rechtstaat wäre die notwendige Grundlage, um nachhaltig eine Geldsystemreform durchführen zu können. Ein Geldsystem, das keine wirtschaftlichen Zwänge auslöst, die den Menschen in die Verlegenheit bringen, dem Erhalt der Wirtschaft zuliebe den Planeten und sich selbst zerstören zu müssen. Ein Geldsystem, dass eine Vereinbarkeit von Wirtschaft und Schutz des Lebens und der Natur ermöglicht.

 

Das ist im Kern das Ziel von klein-klein, und wir haben einen Strategieweg beschrieben, wie wir den zerstörerischen Teufelskreis überwinden und diesen lebensbejahenden, nachhaltigen Kreislauf verwirklichen können. Wenn jemand eine noch einfachere Strategie vorlegen kann, freuen wir uns. Uns geht es nicht um Profilierung, sondern um die Sache an sich, um das Leben unserer Kinder. Aber bisher stellte sich unsere Strategie als die erfolgversprechendste heraus. (näheres hierzu in unserem Drei-Stufen-Plan „Globalisierung in drei Schritten")

Wir bieten jedem an, den Weg mitzugehen und daran mitzuwirken, die Chance, die wir noch haben, um als Menschheit auf diesem Planeten weiter existieren zu können, nicht verstreichen zu lassen. Denn hier betrifft es ausnahmsweise nicht nur die anderen. Jeder, der auf dem Planeten Erde lebt, ist unmittelbar betroffen und ebenso in seiner Gesundheit bzw. in seinem Leben bedroht. Daher sollte jeder aus gesundem Egoismus heraus ein Interesse daran haben, unseren Weg mitzugehen, und sich an der Überwindung des oben beschriebenen Teufelskreises zu beteiligen.

Nur wir Staatsbürger, von denen alle Staatsgewalt auszugehen hat und ausgeht (Grundgesetz, Artikel 20, Absatz 2, Satz 1), haben die Möglichkeit, dies durchzusetzen, und zwar auf völlig rechtstaatlichem Weg, so wie es das Grundgesetz abverlangt.

 


Verfasser: Christoph Hubert Hannemann

 


Ihre Möglichkeit zum Feedback


 

Das oben beschriebene ist der Teufelskreis, aus dem wir einfach raus müssen, wenn uns dieser nicht umbringen soll.
Soll es uns denn umbringen? Hier ist die Menschheit erstmalig in ihrer Geschichte an dem Punkt, wo ihre Weiterexistenz ganz klar von einer eigenen Entscheidung abhängt.
Wir brauchen keinen Gott, keinen Teufel, keine Apokalypse, keinen Kometen, keine Sintflut, also keine dritte Gewalt mehr, um die Menschheit zu zerstören. Wir haben uns unser eigenes System erschaffen, das dazu in der Lage ist.
Jetzt ist es einzig die Entscheidung der Menschheit selbst (keine höhere Gewalt), ob wir weiterleben wollen und dieses zerstörerische System überwinden, oder ob wir begeistert an dem scheitern wollen, was wir selbst (leider fehlerhaft) erschaffen haben.
Die klein-klein-Bewegung ist getrieben von dieser Frage und hat sich mit einem JA zum Leben für ersteres entschieden und ein Konzept entwickelt, wie denn ein Weiterleben ermöglicht werden könnte.
Nun einfach einmal die grundsätzliche Entscheidungsfrage an alle, die das hier lesen:
Wie soll es denn nun weitergehen?

(Sie können im nachfolgenden Eingabefeld anonym Ihre Antwort auf diese Frage, die Ihnen vielleicht nach der Lektüre dieses Textes auf den Lippen liegt, an uns übermitteln.)

 

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